Wie schon auf Twitter angekündigt gibt es nun OpenSAGA-Video-Tutorials.

Es werden zunehmend weitere Videos folgen in denen diverse Teile von OpenSAGA und Frameworks, die OpenSAGA verwendet, erläutert werden.

Über reges Feedback würden wir uns freuen.

Den Anfang macht das “Hello World”-Tutorial:

Schlagworte: , ,

Nach einer vergleichsweise langen Warteperiode seit dem Release von OpenSAGA 1.5.1 ist es nun so weit: Seit heute ist

OpenSAGA 2.0

offiziell freigegeben. Mit OpenSAGA 2.0 erreicht für das OpenSAGA-Kernteam eine lange und sehr dynamische Projektphase mit einer Vielzahl von produktiven Projekten einen wichtigen Meilenstein. In diesen Projekten haben wir sehr viele spannende Anforderungen bekommen, die wiederum in umfangreichen Erweiterungen von OpenSAGA mündeten. Zu den spannendsten Neuerungen gehören:

  • OpenSAGA 2.0 ist SAGA-5-konform. Eine ausgefüllte Konformitätserklärung (soweit für eine Entwicklungsplattform möglich) werden wir als Vorlage in den nächsten Wochen bereitstellen – im Moment hat das BMI leider noch nicht die versprochenen Referenzdokumente geliefert. Implizit berücksichtigt OpenSAGA damit aufgrund der SAGA-5-Konformität auch die Vorgaben der BITV 2 und ist sogar – ohne Zusatzaufwand – sowohl in Umgebungen mit als auch ohne JavaScript voll funktionsfähig.
  • OpenSAGA 2.0 bringt umfangreiche Performanceverbesserungen, im Schnitt sollte das Laufzeitsystem 30-70% schneller als mit OpenSAGA 1.5.1 ausgeführte Anwendungen sein.
  • OpenSAGA 2.0 bietet nun äußerst flexible und deutlich erweiterte Möglichkeiten, mit @CustomLogic Logik in Modelle zu integrieren.
  • Die OpenSAGA-Entwicklung hat auf GIT als Sourcecode-Repository umgestellt.
  • Das Eclipse-Plugin OSclipse ist jetzt enger mit Maven integriert, so dass die Arbeit deutlich schneller, stabiler und zuverlässiger von statten geht. Darüber hinaus wurde OSclipse um vielfältige Funktionen erweitert (hier erläutert).
  • OpenSAGA-Anwendungen können jetzt mit Maven vorkompiliert werden. Serverstarts brauchen damit fast 50% weniger Zeit und 30% weniger Speicher.
  • HQL (Hibernate Query Language) kann nun als direkte Absprache für externe Domänentypen verwendet zu werden.
  • OpenSAGA verwendet nun JSF 2.
  • Navigationsstrukturen können nun dynamisch generiert werden.
  • JFreeChart wird nun als UI-Element unterstützt.
  • Die UI-Komponenten zur Darstellung von Listen (Iteratoren und Grids) erlauben nun nahezu beliebig komplexe Verschachtelungen (also Listen von Tabellen von Tabellen von Listen, usw.).
  • Tabellen können nun auch freie Inhalte enthalten.
  • QR-Codes können auf Basis von ZXing und Barcode4J erzeugt werden.
  • Die Rich-Text-Eingabe ist jetzt auf den CKEditor umgestellt. Die Editoren können über semantische Gruppen hochflexibel konfiguriert werden.
  • Das OpenSAGA-UI-Komponentenmodell wurde deutlich flexibilisiert, so dass nun auch leicht eigene UI-Komponenten entwickelt und integriert werden können.
  • OSclipse und OpenSAGA selbst behandeln nun XML-Namespaces korrekt, so dass eigene Erweiterungen auch in den Genuss aller Syntaxprüfungen und Validierungen kommen.
  • Insgesamt wurden über 450 Tickets bearbeitet, so dass fast alle Bereiche von OpenSAGA spannende Neuerungen und Optimierungen aufweisen – eiunen vollständigeren Eindruck vermittelt das Referenzhandbuch.

Gleichwohl gibt es auch Stellen, an denen wir gelernt haben, dass wir noch besser werden müssen. Gerade Teilbereiche wie Dokumentation, Tutorials und Beispiele sind ein Thema, in das wir viel Zeit und Energie auf dem Weg zu OpenSAGA 3.0 investieren wollen. Wir danken allen Beteiligten in den bisherigen Projekten und allen Feedbackgebern für Ihre Hinweise, die uns bereits viel Verbesserungspotenzial aufgezeigt haben. Nicht alles davon hat aus Zeitgründen Eingang in OpenSAGA 2 finden können, aber umgekehrt haben wir noch viele spannende Neuerungen für die nächsten Versionen in Planung.

Um diesen Zeitrahmen zu überbrücken, werden wir in den nächsten Wochen über unseren Sponsor QuinScape ein zeitlich befristetes einmaliges Angebot in die OpenSAGA-Academy einstellen:

In Kürze werden wir in der OpenSAGA-Academy zwei kostenlose Schulungsformate für einen Zeitraum von ca. sechs Monaten anbieten:

  • Es wird eine halbtägige Überblicksveranstaltung geben, um Architekten, Entwicklern und technischen Entscheidern eine interaktive Einführung in die OpenSAGA-Plattform zu ermöglichen. Am Ende der Veranstaltung können Sie die Stärken und Einsatzpotenziale von OpenSAGA bewerten und haben anhand eines konkreten Beispiels gesehen, wie schnell sich Webanwendungen mit OpenSAGA implementieren lassen.
  • Es wird eine ganztägige Einführungsveranstaltung für Entwickler und Architekten geben, in der die Teilnehmer gemeinsam mit Schulungsleitern aus dem OpenSAGA-Kernteam eine OpenSAGA-basierte Anwendung entwickeln. Am Ende des Tages werden die Teilnehmer selbständig in der Lage sein, moderne Webanwendungen mittlerer Komplexität zu erstellen.

Die Schulungen werden in den nächsten drei Wochen mit konkreten Terminen in der Academy angeboten, darüber hinaus sind wir auch gerne bereit, zusätzliche Termine zu vereinbaren, wenn es hinreichende Teilnehmerzahlen (4+) gibt. Das Angebot wird zeitlich streng limitiert und spätestens mit dem Release von OpenSAGA 3.0 kostenpflichtig sein – nutzt es also, solange wir noch Schwächen in gewissen Bereichen der Dokumentation haben ;-)

Viel Spaß mit der neuen Version, wir freuen uns auf Feedback und Fragen im Forum oder über Verbesserungsvorschläge im JIRA!

Schlagworte: , ,

Hier gibt es den Link zum CeBIT-Video über meinen Vortrag “Erfolgreich mit Open Source in der öffentlichen Verwaltung”. Viel Vergnügen!

Schlagworte: , , ,

Wir stecken gerade in den finalen Vorbereitungen des endlich anstehenden OpenSAGA-2-Releases, so dass ich leider erst sehr kurzfristig auf unsere Präsenz auf dem Reformkongress 2012 hinweisen kann.

Am 20.03.2012 zeigen wir an Stand 6 insbesondere die Demo-Version der OpenGovernment Suite, die mit Beginn des Reformkongresses auch zum Download zur Verfügung steht. Die Kollegen Christian Schneider, Kathrin Rützel und Dr. Norbert Jesse führen durch die OGS. Darüber hinaus stehe ich zur Verfügung, um OpenSAGA 2 vorzustellen – das Release erfolgtnach aktueller Planung nach diversen Verzögerungen am Donnerstag. Zudem bestreiten wir zwei Veranstaltungen:

Wir freuen uns auf viele Besucher und spannende Diskussionen – erleben Sie live vor Ort, wie mit der OpenGovernment Suite Kommunen jeglicher Größe ein strategisch sinnvoller Einstieg in Open Government gelingen kann und überzeugen Sie sich darüber hinaus davon, wie mit OpenSAGA 2 auch komplexe Individualanforderungen – egal ob in Kommunen oder auf Landes- und Bundesebene – abgedeckt werden können.

Schlagworte: , , , , , , ,

Es freut mich, auf ein auf der CeBIT vorgestelltes Buch hinzuweisen, zu dem auch unser Team einen kleinen Beitrag leisten konnte.

Durch die Fachkenntnis und den Einsatz allen Beteiligten konnte das Buch “Open Source im Public Sector: günstiger, sicherer, flexibler ” fertigestellt und nun publiziert werden! Ein erster Überblick über die Publikation ist erhältlich unter:

http://www.opensourcepublicsector.de/

Das Buch erscheint unter der  ISBN: 978 3 86188 013 1  in der Reihe “Schriften des Innovators Club” im Verlag Werner Hülsbusch.

Klappentext:

Open Source Software bietet großes Potenzial für den öffentlichen Sektor. Denn: Open Source Software kann frei genutzt, verbreitet, kopiert und weiterentwickelt werden. Durch den Einsatz von quelloffener Software verringert sich die Abhängigkeit des öffentlichen Sektors von einzelnen Herstellern lizenzpflichtiger Software und es können flexible und individuell anpassbare IT-Landschaften aufgebaut werden.

Trotzdem zögern viele Entscheider und IT-Verantwortliche in öffentlichen Einrichtungen, auf Open Source umzurüsten. Themen wie Garantie und Support, Sicherheit, Schulungsaufwand und die Weiterentwicklung der Lösungen in einer Community seien nach wie vor mit Fragezeichen behaftet.

Die Autorinnen und Autoren der Beiträge zeigen auf, warum Open Source gerade im öffentlichen Sektor eine gute Wahl sein kann und welche Vorteile in punkto Sicherheit, Unabhängigkeit und Verlässlichkeit mit dem Konzept einhergehen.

Die Bandbreite der Themen geht von verwaltungswissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Anschauungen der Thematik über die Bedeutung von Cloud Computing und Open Data im Public Sector bis hin zu konkreten Praxisbeispielen zum Einsatz von Open Source in Stadtverwaltungen, Schulbehörden und Forschungseinrichtungen.

Aus dem Inhalt:

Kapitel 1: Möglichkeiten und Chancen durch Open Source im öffentlichen Sektor

Kapitel 2: Anwendbarkeit, Dimensionen und Einsparpotenziale von Open Source

Kapitel 3: Best-Practice-Beispiele aus Verwaltung und Wirtschaft

Das Buch wird auf der CeBIT 2012 erstmals öffentlich vorgestellt: Halle 2, Stand D58/144 im Open Source Park

In Papierform können Sie es über den normalen Buchhandel oder  über den Werner Hülsbusch Verlag beziehen: http://www.vwh-verlag.de/vwh/

Rechte:

Die Beiträge stehen unter der Lizenz „Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland“ (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/); darin sind inbegriffen die Nutzung und Veränderung der Texte bei Namensnennung und Verweis auf das Originalwerk. Das Buch wird gleichzeitig als gedrucktes Buch und als downloadbare PDF-Datei erscheinen. Autoren, die einen Text einreichen erklären sich mit dieser Open-Source-nahen Lizenzregelung einverstanden.

Auch von unserer Seite vielen Dank an alle Beteiligten für Ihre Expertise und ihr Engagement und danke, dass auch wir daran teilhaben durften!

Schlagworte: , , , , ,

Wir freuen uns, auf die neue OpenSAGA-Website hinweisen zu können. Die alte Confluence-Version war lange überfällig, für die neue Website hatten wir uns hohe Ziele gesetzt und wurden dann von zu vielen Projekten abgelenkt ;-) Nun ist sie aber da und hat einiges zu bieten. Hier die Highlights:

  • Die Website ist modern und sieht gut aus (ok, Geschmack ist subjektiv, aber niemand wird den Fortschritt bestreiten können ;-) ).
  • Die Website ist als “gut barrierefrei” bewertet worden (ein Zwischentest hat 92,5 Punkte im BITV-Standardtest nach BITV2 ergeben, wir werden aber noch Verbesserungen vornehmen und die Website in naher Zukunft auf 95+ heben… und intern läuft immer noch eine Wette, ob wir 100 Punkte schaffen).
  • Die Website handelt nicht nur von OpenSAGA sondern ist auch komplett mit OpenSAGA realisiert!
  • Hinter der Website liegt ein mit OpenSAGA mit geringem Aufwand entwickeltes CMS, dass auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist und uns über definierte Workflows eine Pflege aller Inhalte erlaubt (inklusive Live-Editing u.a.m.). Dabei haben wir viele Erfahrungen gesammelt, die in absehbarer Zeit in ein OpenSAGA-CMS-Modul münden werden.
  • Ein geschützer Partnerbereich ist auch schon vorbereitet und wird in absehbarer Zeit für unsere Partner freigeschaltet.

Und das Spannendste für Techniker: Die gesamte Website wurde in OpenSAGA modelliert ohne eine Zeile Programmcode zu schreiben!

Wer sich für die technischen Details interessiert und sich fragt, wie man das macht, hat nun die Gelegenheit, in der neu eröffneten OpenSAGA-Academy (Schulungen im Moment nur auf Anfrage, nach der CeBIT werden wir aber zusätzlich regelmäßig feste Termine anbieten) in Schulungen zu lernen, wie man solche Systeme mit OpenSAGA mit geringem Aufwand zukunftssicher und wartungsarm entwickelt.

Sollten Verbesserungswünsche existieren oder Fehler übersehen worden sein, freuen wir uns über Rückmeldungen über unser JIRA (Projekt: OpenSAGA-Community-Website, Komponente: Website).

Viel Spaß mit der neuen Website!

Schlagworte: , , , ,

Dieses Jahr werden wir mit zwei Vorträgen auf der CeBIT 2012 in Hannover vertreten sein.

Am Dienstag, dem 06.03.2012, werde ich auf dem CeBIT Open Source Forum 2012 von 15:15 bis 16:00 Uhr einen Vortrag zum Thema “Erfolgreich mit Open Source-Projekten in der öffentlichen Verwaltung” halten und mich dabei mit Erfahrungswerten des OpenSAGA-Projektes aus den vergangenen Jahren zum Thema “Open Source in der öffentlichen Verwaltung” sowie allgemeinen Hinweisen zu den vielfältigen Interessenslagen und Erfolgskriterien für Open-Source-Projekte in der öffentlichen Verwaltung beschäftigen.

Außerdem werde ich am Donnerstag, dem 08.03.2012, im Urban Solutions Forum der CeBIT 2012 in Themenblock 3 im Themenblock “ITK und öffentliche Verwaltung” von 16:00 bis 16:30 Uhr einen Vortrag zum Thema “Open Government mit Open Source zum Erfolg begleiten” halten. Dieser wird sich mit aktuellen Entwicklungen und Trends zum Thema Open Government befassen, Chancen und Risiken skizzieren und Entwicklungspfade für Kommunen hin zur erfolgreichen und werthaltigen Nutzung von Open Government aufzeigen.

Schlagworte: , , , , , , , , ,

Unser Projekt KoMo (Kooperative Modellierung mit domänen-spezifischen Sprachen – http://www.kooperative-modellierung.de), an dem wir gemeinsam mit der TU Clausthal (mit unserem wissenschaftlichen Beirat Prof. Dr. Andreas Rausch) und der MCR GmbH arbeiten, befindet sich aktuell in der Phase der Anforderungsanalyse.

In einem Workshop am 03.02.2012 hatten wir die Gelegenheit, im verschneiten Clausthal-Zellerfeld mit unseren assoziierten Partnern unsere bisherigen Ergebnisse zu diskutieren. Unsere assoziierten Partner, die zwar fachlich stark unterschiedlich aufgestellt sind, jedoch ebenso wie wir einen gemeinsamen Schwerpunkt im Bereich Software Engineering haben, bestätigten den Bedarf an kollaborativen Lösungen insbesondere in der modellierungsintensiven Anfangsphase eines Softwareprojekts.

Wir freuen uns, mit unseren Partnern in diesem Jahr das Projekt voranzutreiben und somit auch OpenSAGA um grafische Modellierungswerkzeuge erweitern zu können.

Schlagworte: , , ,

Im aktuellen Behördenspiegel (Februar 2012, Seite 16) gibt es unter obiger Überschrift einen Beitrag zu der von uns auf Basis von OpenSAGA geschaffenen OpenGovernment Suite (OGS). Kurz zusammenfassend kann man hier sicher sagen, dass es unser Ziel ist, eine quelloffene, modulare und hochqualitative Standardsuite von Modulen bereitzustellen, die die heute am intensivsten diskutierten Themen im Open-Government-Umfeld

  • Open Data
  • Open Data API
  • Bürgerhaushalte
  • Kollaborationswerkzeuge

als erweiterbare IT-Module thematisiert und standardisiert und so die Einführung von Open Government auf kommunaler Ebene deutlich vereinfacht. Weitere Detailinformationen finden sich in besagtem Artikel und auf unserer OGS-Website.

Schlagworte: , , , , ,

Wie auch in 2011 setzen wir unser Engagement und den Dialog mit vielen Anwendergruppen im Jahr 2012 auf unterschiedlichen Veranstaltungen fort. Gleich zu Beginn des Jahres bin ich mit dem Themenworkshop “Barrierefreiheit im Open Government” auf der Fachtagung “Barrierefreie IT am Arbeitsplatz” in Hamburg vertreten. Wir freuen uns sehr, dass OpenSAGA, die OpenGovernment Suite und die damit verbundenen Themen auf so viel Interesse stoßen.

Der Workshop besteht aus einem Impulsreferat und einer anschließenden offenen Diskussion über die Bedeutung und letztlich Notwendigkeit von Barrierefreiheit im weiten Feld des Open Government. Das Internet wird weiter die Art und Weise der Kommunikation und Zusammenarbeit verändern und damit eröffnen sich auch neue Perspektiven für die öffentlichen Verwaltungen.

Ich hoffe auf dieser Veranstaltung viel aus der Arbeit mit OpenSAGA in Bezug auf Barrierefreiheit berichten zu können und gleichzeitig viele neue Impulse für die zukünftige Arbeit und vor allem auch der Weiterentwicklung der OpenGovernment Suite mitzunehmen.

Schlagworte: , , , ,

« Ältere Beiträge