“T minus 8″ – Kooperation mit der FH Gießen-Friedberg und dem BliZ

Noch acht Werktage bis zum Launch von OpenSAGA 1.0.0 und wir arbeiten an allen Fronten. Zudem verstärkt sich die OpenSAGA-Initiative weiter. Heute freuen wir uns sehr darüber, den Beitritt der FH Gießen-Friedberg und des Zentrums für blinde und sehbehinderte Studierende (BliZ) in Person von Frau Prof. Dr. Meyer zu Bexten bekanntgeben zu können. Frau Prof. Dr. Meyer zu Bexten verstärkt fortan den wissenschaftlichen Beirat der OpenSAGA-Initiative. Diese Partnerschaft wird uns erlauben, in enger Kooperation mit Experten für Barrierefreiheit gemeinsam die diesbezüglich bereits herausragenden Stärken der OpenSAGA-Plattform zu optimieren und in interessante neue Themenfelder wie beispielsweise Ambient Assisted Living (AAL) auszuweiten.

Das Zentrum für blinde und sehbehinderte Studierende (BliZ) wurde im  Wintersemester 1998/1999 von Frau Prof. Dr. Meyer zu Bexten an der Fachhochschule Gießen-Friedberg eröffnet.  Es bietet sehgeschädigten  Studierenden optimale Unterstützung, um ihre Benachteiligung gegenüber nicht behinderten Kommilitoninnen und Kommilitonen so weit wie möglich auszugleichen. Die Einrichtung ist die Einzige ihrer Art an einer deutschen Fachhochschule.

Das BliZ bietet eine qualifizierte Ausbildung für Berufsfelder, die Sehgeschädigten bislang nur schwer zugänglich waren. Darüber hinaus werden im Rahmen von Projekten Hilfsmittel (Hard- und Software) für sehgeschädigte und chronisch erkrankte Menschen getestet und entwickelt.

Seit 2007 ist das Unterstützungsangebot des BliZ auf Studierende mit anderen Behinderungsarten und chronische Erkrankungen erweitert. BliZ Vizedirektor Martin Jung ist seit dieser Zeit als Ansprechpartner für diese Studierendengruppe bestellt. Die vorhandene Infrastruktur und Beratungskompetenz verbessert seither die Studienbedingungen auch für Studierende mit anderen gesundheitlichen Problemen.

Das vom BliZ derzeit entwickelte Portal H-eLB (Hessisches – elektronisches Lernportal für Behinderte) soll Menschen mit eingeschränkten körperlichen Funktionen den Studienalltag erleichtern und ein höchstes Maß an Barrierefreiheit gewährleisten, indem es individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen ausgerichtet wird. Hierbei wird ein besonderer Fokus auf behinderungsgerechte Onlineprüfungen (mündlich/schriftlich) mit individueller Darstellung gelegt. Weiterhin wird die Möglichkeit bestehen, dass Studierende sich anhand von digitaler Signatur anmelden können. Alle diese Maßnahmen führen zu einer verbesserten Integration behinderter Menschen in den Studienalltag und ermöglichen eine Gleichstellung nach dem geltenden Gleichstellungsgesetz.

Über diese neue Partnerschaft hinaus gibt es eine Reihe interner Arbeiten, die heute stattfinden:

  • Wir setzen heute unser OpenSAGA-Maven-Repository auf, über das wir zukünftig auch alle Build-Artefakte anbieten können.
  • Wir migrieren unser internes SVN auf das zukünftige öffentliche SVN.
  • Wir stellen unsere internen Entwicklungswerkzeuge um, um mit der zukünftigen neuen Struktur arbeiten zu können.
  • Wir sind dabei, weitere Dokumentations- und Hilftexte vorzubereiten – die neue Struktur im Web entsteht allmählich, ist aber noch sehr leer.

Bis morgen zum nächsten Update!

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