OParl. – neuer offener Standard für Ratsinformationssysteme

Christoph Barchnicki

Am 17. April haben wir uns zu einem ersten Workshop im technischem Rathaus Köln getroffen, dessen Thema war, einen offenen Standard für Ratsinformationssysteme zu schaffen. Das Hauptziel dabei war eine gemeinsame Schnittstelle oder einen gemeinsamen Standard zu finden, um RIS-Informationen leichter austauschbar zu machen. Es wurde vereinbart, bis zum 30. Juni 2013 eine erste Version zu verabschieden.

Anwesend waren Politiker, Vertreter der Kommunen und der Wissenschaft, sowie die führenden Hersteller von Ratsinformationssystemen. Da wir uns in dem letzten halben Jahr intensiv (vorallem aus Nutzersicht) mit der Thematik beschäftigt hatten (und es noch weiterhin tun), ergab sich eine offizielle Einladung zum Workshop. Die 30 Teilnehmer hörten sich zuerst spannende Impulsvorträge zu bestehenden Aktivitäten und Interessen aus der Sicht von Nutzern und IT-Dienstleistern an. Anschließend folgte eine Diskussion über Chancen und Risiken – bis es am Abend zu einem ersten Entwurf kam.

Die erste Version der offenen Schnittstelle hat auch schon einen Namen: “OParl.

oparl

 „OParl ist eine Initiative zur Standardisierung des offenen Zugriffs auf parlamentarische Informationssysteme in Deutschland. Das exakt definierte Ziel von OParl. ist die Schaffung einer Standard-API für den Zugang zu öffentlichen Inhalten in kommunalen Ratsinformationssystemen, damit die Inhalte daraus im Sinne von Open Data für möglichst viele verschiedene Zwecke eingesetzt werden können.“ (Quelle OParl.de)

Alle weiteren Informationen über diesen Standard finden Sie auf OParl.de. Wer den Tag bei Twitter nachvollziehen möchte, kann das unter dem Hashtag #RISWS tun.

Aus technischer Sicht werden definierte Datenmodelle (siehe auch https://github.com/OParl/specs) über einen Aufruf der URL erreichbar sein. Geplant ist, dass eine externe Testsuite die Entwickler hier unterstützt und die Schnittstelle auf ihre Korrektheit testet.

 

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