2011 war für das OpenSAGA-Projekt ein sehr dynamisches und spannendes Jahr. Vieles haben wir geschafft, manches ist aber auch liegen geblieben – somit ist das Jahresende ein guter Anlass, die Entwicklungen rückblickend zusammenzufassen.

Zunächst einmal waren wir insgesamt sehr aktiv – mal abgesehen von einer stetig wachsenden Zahl von Präsentationen von OpenSAGA in Behörden, Verwaltungen und verschiedenen Arbeitskreisen haben wir auch eine Vielzahl von Messen besucht – meist auch als Speaker. Zu nennen sind insbesondere

Ein strategisches Ziel haben wir nicht erreicht: OpenSAGA 2 hätte in 2011 erscheinen sollen, nachdem sich SAGA 5 aber immer wieder verzögert hat und erst im November erschienen ist, haben wir uns dann entschlossen, OpenSAGA 2 auch erst rauszubringen, wenn wir die SAGA-5-Konformität sicherstellen können. Daher wird OpenSAGA 2 nun erst im ersten Quartal 2012 erscheinen – die Ankündigung folgt hier. Immerhin haben wir den ersten Milestone (M1) von OpenSAGA 2 rausgebracht, seitdem haben sich aber bereits extrem viele Dinge geändert und viel Neues wurde ergänzt, so dass M1 nicht mehr wirklich die Realität wiederspiegelt.

Das ungebrochene Interesse an OpenSAGA spiegelt sich dafür in neuen Partnern, die wir in 2011 gewinnen konnten, so z.B. Sopera und Talend, die lat/lon GmbH und die Repugraph GmbH. Auch mit unserem wissenschaftlichen Beirat haben wir eine Vielzahl von Themen angestoßen und weitergetrieben:

  • Mit der TU Clausthal (Prof. Dr. Rausch) arbeiten wir mittlerweile im Projekt KoMo daran, grafische Modellierungswerkzeuge unter Verwendung digitaler Whiteboards zu konzipieren (http://www.kooperative-modellierung.de/).
  • Mit der FH Dortmund (Prof. Dr. Sachweh) und der Technischen Hochschule Mittelhessen (Prof. Dr. Meyer zu Bexten) haben wir im Rahmen eines Innovationsgutscheins die Optimierung von OpenSAGA hinsichtlich der barrierefreien Darstellung komplexer Inhalte (Charts, Tabellen, usw.) geprüft und dafür Lösungsansätze erarbeitet.
  • Mit der TU Dortmund (Prof. Dr. Jannach) arbeiten wir weiter am Abschluss des IKT.NRW-Projekts zur Entwicklung integrativer OpenSAGA-Schnittstellen für die Lebensmittelüberwachung (http://ls13-www.cs.uni-dortmund.de/homepage/ikt_projekt/index.html).
  • Weitere Anträge (u.a. auf EU-Ebene) befinden sich im Augenblick in Vorbereitung und werden hoffentlich in 2012 Früchte tragen.

Viel Aufmerksamkeit hatten wir zunächst Anfang des Jahres durch Artikel in der Java Spektrum und dem Java Magazin, gefolgt dann von unserem sichtbarsten Erfolgsprojekt in 2011www.lebensmittelwarnung.de – das wir unter großem Interesse der Presse und Öffentlichkeit stabil an den Start gebracht haben. Darüber hinaus setzen wir OpenSAGA in einer wachsenden Zahl von Projekten ein – interessanterweise mittlerweile auch außerhalb des Behördenumfelds, da auch eine Reihe (überwiegend mittelständischer) Unternehmen die Vorteile der offenen und standardisierten Ansätze von OpenSAGA zu schätzen weiß. Über diese Projekte werden wir im nächsten Jahr auch kontinuierlicher berichten.

Auch technisch ist in OpenSAGA viel passiert. Besonders relevant erscheinen dabei viele der für OpenSAGA 2 anstehenden Neuerungen:

  • der Umstieg auf JSF 2, der für zukünftige Versionen viele Vorteile bringen wird,
  • komplexe Subprozesse, die mit OpenSAGA 2 eingeführt werden,
  • deutliche Verbesserungen und Modularisierungen sowohl bei der Programmierung mit Java als auch bei der Entwicklung eigener Komponenten,
  • eine deutliche Performance-Verbesserung durch die Möglichkeit zur Vorkompilierung von OpenSAGA-basierten Systemen,
  • die Umstellung auf SAGA 5 und die BITV 2, die wir im Moment leisten,
  • neue Funktionen, die wir im Moment für den Bereich Social Media vorbereiten und über die noch vieles in 2012 zu berichten sein wird (objektspezifische und allgemeine Aktivitätsströme u.a.m., um mal einen Teaser zu nennen)
  • und hunderte anderer Features, die sich mittlerweile im JIRA gesammelt haben.

Zuguterletzt gibt es noch sowohl eine sehr erfreuliche und eine persönlich sehr frustrierende Sache zu berichten:

  • Obwohl wir es versprochen haben, ist es uns in 2011 nicht gelungen, die neue OpenSAGA-Website und die OpenSAGA Academy an den Start zu bringen. Das ärgert mich persönlich besonders, da wir die neue Website (auf Basis von OpenSAGA selbst) seit Monaten zu 95% fertig in der Schublade liegen haben, alle Kollegen und ich selbst aber soi stark in diverse Projekte eingebunden haben, dass wir die letzten aber wichtigen 5% einfach nicht fertig bekommen haben. Das wird meine oberste Priorität Anfang Januar sein, damit wir hier endlich wesentlich mehr zu bieten haben.
  • Sehr erfreulich ist dagegen, dass wir mit unserem Engagement zum Thema Open Government auf großes Interesse stoßen – im Januar werden wir mit der OpenGovernment Suite OGS eine auf OpenSAGA basierende Plattform mit Modulen für verschiedene Open-Government-Themen bereitstellen. Auch darüber werden wir Anfang des Jahres mehr berichten. Im Gegensatz zu den verschiedenen Insellösungen und Individualprojekten, die das Open-Government-Geschehen IT-seitig begleiten, wollen wir mit einer freien, quelloffenen, aber modular integrierten Plattform mit gut aufeinander abgestimmten Modulen und professionaller Unterstützung dabei helfen, Open Government in Bereichen wie Open Data, Bürgerhaushalten u.a.m. auch IT-seitig nachhaltiger zu Erfolgen zu verhelfen. Das initiale Feedback stimmt sehr optimistisch, wir werden berichten.

Damit möchte ich für 2011 schließen – alle Kollegen sind bereits im wohlverdienten Weihnachtsurlaub und ich werde  ich jetzt anschließen. Für freuen uns auf ein spannendes und mindestens so ereignisreiches Jahr 2012 und werden hoffentlich viel Neues zu releasen haben!

Bis dahin wünschen wir allen OpenSAGA-Interessierten (und allen anderen auch) Frohe Weihnachten, ein schönes und besinnliches Fest sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2012!

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Quasi in letzter Minute schaffe ich es, hier anzukündigen, dass ich heute und morgen auf der OpenRheinRuhr 2011 Vorträge zu OpenSAGA halte:

  • Heute nachmittag um 17.00 Uhr erzähle ich was zu den neuen Features in der kommenden OpenSAGA-Version 2.0. Dabei werde ich auch Informationen zum frisch erschienenen SAGA-5-Standard im Rucksack haben.
  • Morgen vormittag um 11.10 Uhr gibt es eine Einführung in bezahlbare Open-Government-Lösungen auf Basis von OpenSAGA und der OpenGovernment Suite OGS, u.a. aus der Cloud heraus.

Ich hoffe auf ebenso zahlreiche Zuhörer und spannende Diskussionen wie im letzten Jahr!

Sorry für den späten Blogeintrag – die letzte Woche war zusammen mit dem Modernen Staat und einem Workshop bei BIK@work zur BITV 2 einfach etwas zu hektisch und da ist das unter den Tisch gefallen ;-) Selbst schuld kann man da nur sagen ;-)

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Nach langem Ringen um verschiedenste Fragestellungen und Aspekte ist am Wochenende Version 5 von SAGA erschienen. SAGA 5 unterteilt sich (bislang) in drei Module

Dadurch wird der Zugang zum Dokument deutlich vereinfacht und wir begrüßen insbesondere auch die deutlicher hervorgehobenen Ausführungen zum Thema Konformität.

Das OpenSAGA-Team wird sich nun in den nächsten Wochen eingehend mit SAGA 5 als Standard befassen, die notwendigen Anpassungen und Änderungen in OpenSAGA prüfen und diese dann aller Voraussicht nach noch in die Release-Planung für OpenSAGA 2.0 aufnehmen. Dadurch wird sich das finale Release nach hinten verschieben, dies erscheint aber sinnvoller, als jetzt noch ein Major Release für das nun veraltete SAGA 4 herauszubringen. Über die revidierte Zeitplanung werden wir hier im Blog berichten, sobald wir mit der Planung durch sind.

Wir gratulieren dem BMI und dem SAGA-Expertenkreis zur erfolgreichen Freigabe des Standards rechtzeitig zur “Moderner Staat 2011″!

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Ab morgen sind wir auf der Konferenz “Moderner Staat 2011″, um die OpenGovernment Suite (OGS) – eine Plattform für standardisierte und interoperable Open-Government-Verfahren auf Grundlage von OpenSAGA – vorzustellen. Zu finden sind wir in Halle 2 an Stand 2/274. An unserem Stand können Sie exklusiv einen ersten Live-Eindruck von der OpenGovernment Suite mit den Modulen Datenkatalog, Bürgerhaushalt und Kollaborationsnetzwerk erhalten. Darüber hinaus sind wir auch mit Vorträgen vertreten:

An unserem Stand 2/274 stellen wir eine Vorschau auf die OpenGovernment Suite OGS live vor und freuen uns rege auf Fragen und Diskussionen rund um das Thema Open Government.

Zudem verlosen wir unter allen kommunalen Besuchern eine Spende in Höhe von 1.000 EUR, die einem gemeinnützigem Zweck nach Wahl der Kommune zugeht. Vorbeikommen lohnt sich also gleich mehrfach!

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Changing to JSF2 brought some basic changes to the way layout.xhtml files need to be written. The following steps are at least nescessary to update a layout to JSF2:

  • the <head /> element must be changed into a <h:head />
  • The new namespace URL for xmlns:c is http://java.sun.com/jsp/jstl/core (jsp/ added)
  • Elements that get reloaded by AJAX have to be real JSF components and not just facelets markup. That means that at least the divs with the ids “content” and “page” have to be changed into <os:div id=”content” /> and <os:div id=”page” />. Don’t forget to also change the class attribute into a styeClass attribute if there is one.
  • All <ui:fragment /> tags should be removed since they’re no longer needed for AJAX updates.
  • <div id=”contextPath”> … </div> also has a class=”contextPath” now. id=”contextPath” means “this is the OpenSAGA domain context path” component, the class “contextPath” only sets the visual presentation of it. This distinction can be useful when delivering cached content.
  • the main form has a fixed id now. <os:mainForm id=”osForm” enctype=”multipart/form-data”>

In general, JSF2 is much more picky about IDs. Which means e.g. that you can’t define two alternate versions of the same component with the same id, selected by <c:if />s. For this reason, the top-menu variant of the OpenSAGA theme is currently broken and will be fixed soon in trunk.

Am Mittwoch, den 09.11.2011, werden wir auf der Messe “Moderner Staat 2011″ zwischen 15.15 und 15.35 einen Überblick über den kosteneffizienten Einstieg in das Thema Open Government auf Basis von Software-as-a-Service-Lösungen aus der Cloud geben. Auf diese Weise ermöglichen wir mit OpenSAGA auch Kommunen und Landesbehörden ein schnellen und aufwandsarmen Einstieg in Open-Government-Themen. Auf unserem Stand 274 werden wir darüber hinaus während der gesamten Messe praktische Beispiele und Anwendungen für Open Government zeigen und darüber aufklären, welche Vorteile sich durch den Einsatz modernster Cloud-Technologien ergeben.

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Dieses Jahr werden wir auch auf der Messe “Moderner Staat” am 08. und 09. November mit einem Stand vertreten sein. In den kommenden Wochen folgen in diesem Blog Informationen zu den Themen, die wir dort präsentieren werden. Als Hinweise für den Augenblick seien die beiden Teaser

OpenSAGA goes Cloud

und

OpenSAGA for Open Government

genannt, mehr in Kürze. Sollten Sie sich für die Cloud oder Open Government interessieren, freuen wir uns auf Ihren Besuch an Stand 274, wo wir Sie gerne umfassend zu diesen Themen informieren!

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Am 19.09. sind wir auf der KomFIT 2011 in Kiel mit dem Vortrag “Erfolgreiche IT-Kostenreduzierung in der kommunalen Verwaltung durch interoperable und quelloffene Entwicklungs-plattformen am Beispiel von OpenSAGA” von 16.00-16.45 in Vortragsreihe 2 vertreten. Die KomFIT ist ein etabliertes für den fachlichen Austausch zwischen den Bedarfsträgern der kommunalen Dienst und Landesdienststellen sowie Dienstleistern. Wir freuen uns auf spannende Vorträge und wünschen viel Vergnügen beim spannenden Programm der KomFIT 2011.

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Seit heute ist auf der OSclipse-Update-Site ein neues Prerelease unseres OSclipse-Plugins verfügbar. Darüber hinaus können Komplexttpakete im Bundle mit Eclipse von der OpenSAGA-Website heruntergeladen werden.

Das neue Release enthält eine Vielzahl kleinerer Bugfixes sowie weitere Performance-Verbesserungen. Wir freuen uns auf Feedback und wünschen viel Spaß bei der Arbeit!

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Am 7. April 2011 waren wir mit OpenSAGA auf einer Sitzung der EU-Open-Source-Initiative OSOR.EU vertreten, um dort zur Verbreitung von Open Source im öffentlichen Sektor über Landesgrenzen hinweg beizutragen. Mittlerweile ist das dort geführte Video-Interview unter folgender Adresse verfügbar:

http://www.epractice.eu/en/tv/5308904

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